Die Grafik zeigt die wöchentliche Normalsarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten im Jahr 2017
Österreich ist im EU-Vergleich nach Griechenland an der Spitze der langen Arbeitszeiten
Quelle: Arbeitskräfteerhebung, Eurostat
Die Grafik zeigt die zeitliche Entwicklung der Wochenstunden von Vollzeitbeschäftigten von 2005-2017
Österreichs verzeichnete in den letzten Jahren eine positive Entwicklung, wonach die durchschnittliche Wochenarbeitszeit rückläufig war.
Dennoch arbeiten Menschen in Österreich deutlich länger als in Deutschland oder Schweden
Quelle: Arbeitskräfteerhebung, Eurostat
Die Grafik zeigt den Anteil von unvergüteten an den gesamt geleisteten Mehr- und Überstunden in Österreich nach Branche und Geschlecht für 2017
Nicht vergütet bedeutet, dass die Überstunde weder in Zeit noch in Geld abgegolten ist
Im Durchschnitt ist etwa jede 5. Überstunde in Österreich unvergütet
Quelle: Arbeitskräfteerhebung, Statistik Austria
Die Grafik zeigt den Anteil der Beschäftigten, die innerhalb der letzten 2 Monate außerhalb der Arbeitszeit bezüglich ihrer Arbeit kontaktiert wurden.
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten wurden in irgendeiner Form kontaktiert und/oder zur Mehrarbeit aufgefordert.
Quelle: Statistik Austria (2016): Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung, Modul der Arbeitskräfteerhebung 2015, S. 43
Die Grafik zeigt die Arbeitszeitwünsche nach ausgewählten Berufsgruppen in Prozent.
Während die meisten Beschäftigten mit ihrer Arbeitszeit zufrieden sind, würden viele Menschen gerne ihre Arbeitszeit verkürzen. Nur wenige würden gerne mehr arbeiten, vor allem in Branchen mit hohem Teilzeitanteil.
Quelle: Statistik Austria (2016): Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung, Modul der Arbeitskräfteerhebung 2015, S. 37
Die Grafik zeigt die Gründe von Männern und Frauen für Teilzeitarbeit.
Der hauptsächliche Grund für Teilzeitarbeit von Frauen sind Betreuungs- und Pflegeverpflichtungen, während bei Männern Aus- und Fortbildung der stärkste Grund für Teilzeit ist.
Vor allem für Frauen ist eine Ausweitung der Arbeitszeit praktisch nicht mit weiteren Verpflichtungen vereinbar.
Quelle: Mikrozensus 2014, Statistik Austria
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title: "#neinzum12htag"
output:
flexdashboard::flex_dashboard:
storyboard: true
social: menu
source: embed
theme: journal
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```{r setup, include=FALSE}
library(flexdashboard)
```
### Vollzeitbeschäftigte haben in Österreich bereits sehr lange Arbeitszeiten
```{r, echo=FALSE}
library(eurostat)
library(plotly)
library(tidyverse)
library(RColorBrewer)
library(ggthemes)
cty = eu_countries$code
data <- get_eurostat("lfsa_ewhuis",filters=list(geo=cty,isco08="TOTAL",time="2017",sex="T",worktime="FT",wstatus="EMP"),time_format = "raw",type="code",lang="de") %>%
select(geo,values)
data$aut <- NA
data$aut[data$geo=="AT"] <- "colored"
plot <- data %>%
ggplot(aes(x=reorder(geo,values),y=values,fill=aut)) +
geom_bar(stat = "identity") + theme_minimal() +
scale_y_continuous(limits = c(0,50)) +
labs(x="",y="") + theme(legend.position="none")
ggplotly(plot)
```
***
- Die Grafik zeigt die wöchentliche Normalsarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten im Jahr 2017
- Österreich ist im EU-Vergleich nach Griechenland an der Spitze der langen Arbeitszeiten
- Quelle: Arbeitskräfteerhebung, Eurostat
### Österreich hinkt Ländern wie Deutschland oder Schweden hinterher
```{r, echo=FALSE}
library(eurostat)
library(plotly)
library(tidyverse)
library(RColorBrewer)
library(ggthemes)
data <- get_eurostat("lfsa_ewhuis",filters=list(geo=c("AT","DE","SE","EU15"),time=c(2005:2017),isco08="TOTAL", sex="T",worktime="FT",wstatus="EMP"),time_format="raw",type="code",lang="de") %>% select(geo,time,values)
# As barchart
plot <- data %>%
ggplot(aes(x=time,y=values)) +
geom_line(aes(group=geo,color=geo)) +
labs(x="",y="") + theme_minimal() + theme(legend.position="bottom")
ggplotly(plot) %>% layout(legend = list(orientation = "h", x = 0.2, y =-0.1))
```
***
- Die Grafik zeigt die zeitliche Entwicklung der Wochenstunden von Vollzeitbeschäftigten von 2005-2017
- Österreichs verzeichnete in den letzten Jahren eine positive Entwicklung, wonach die durchschnittliche Wochenarbeitszeit rückläufig war.
- Dennoch arbeiten Menschen in Österreich deutlich länger als in Deutschland oder Schweden
- Quelle: Arbeitskräfteerhebung, Eurostat
### In Österreich werden sehr viele unvergütete Überstunden geleistet
```{r, echo=FALSE}
# load data
overtime <- read_csv2("overtime.csv") %>% mutate(highest=pmax(Männer,Frauen)) %>% arrange(highest) %>%
mutate(Wirtschaftszweig = factor(Wirtschaftszweig, levels = .$Wirtschaftszweig)) %>%
gather(Geschlecht,value,Männer:Frauen)
# labels
right_label <- overtime %>%
group_by(Wirtschaftszweig) %>%
arrange(desc(value)) %>%
top_n(1)
left_label <- overtime %>%
group_by(Wirtschaftszweig) %>%
arrange(desc(value)) %>%
slice(2)
# plot
ggplot(overtime, aes(x=value, y=Wirtschaftszweig)) +
geom_line(aes(group = Wirtschaftszweig)) +
geom_point(aes(color = Geschlecht), size = 1.3) +
geom_text(data = right_label, aes(color = Geschlecht, label = round(value, 0)),
size = 3, hjust = -.5) +
geom_text(data = left_label, aes(color = Geschlecht, label = round(value, 0)),
size = 3, hjust = 1.5) +
labs(x="in %", y="") + theme_minimal() + theme(legend.title=element_blank()) + scale_x_continuous(limits = c(0, 70))
```
***
- Die Grafik zeigt den Anteil von unvergüteten an den gesamt geleisteten Mehr- und Überstunden in Österreich nach Branche und Geschlecht für 2017
- Nicht vergütet bedeutet, dass die Überstunde weder in Zeit noch in Geld abgegolten ist
- Im Durchschnitt ist etwa jede 5. Überstunde in Österreich unvergütet
- Quelle: Arbeitskräfteerhebung, Statistik Austria
### Viele Menschen werden außerhalb der Arbeitszeit bezüglich ihrer Arbeit kontaktiert
```{r, echo=FALSE}
library(data.table)
library(reshape2)
data <- data.table(sex=c("Insgesamt","Männer","Frauen"),"Kontakt, aber keine Aufforderung zur Mehrarbeit"=c(19.9,20.4,19.3),
"Kein Kontakt, aber Aufforderung zur Mehrarbeit"=c(15.6,14.6,16.7),
"Kontakt und Aufforderung zur Mehrarbeit"=c(24.9,30.1,19.1))
data <- melt(data)
data$sex <- factor(data$sex, levels = c("Frauen","Männer","Insgesamt"))
data %>%
ggplot(aes(x = sex, y = value, fill = variable, label=value)) +
geom_bar(stat = "identity") + coord_flip() + theme_minimal() +
labs(x="",y="") + geom_text(size = 2.5, position = position_stack(vjust = 0.5)) +
theme(legend.title=element_blank(), legend.position = "bottom",legend.direction="vertical")
```
***
- Die Grafik zeigt den Anteil der Beschäftigten, die innerhalb der letzten 2 Monate außerhalb der Arbeitszeit bezüglich ihrer Arbeit kontaktiert wurden.
- Mehr als die Hälfte der Beschäftigten wurden in irgendeiner Form kontaktiert und/oder zur Mehrarbeit aufgefordert.
- Quelle: Statistik Austria (2016): Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung, Modul der Arbeitskräfteerhebung 2015, S. 43
### Viele Menschen sind mit ihrer Arbeitszeit bislang zufrieden, zahlreiche möchten aber verkürzen
```{r,echo=FALSE}
library(data.table)
library(reshape2)
data <- data.table(job=c("Führungskräfte","Akad. Berufe","Techn. Berufe","Bürokräfte","Verkauf","Landwirtschaft","Handwerk","Anlagenbedienung","Hilfsarbeit"),
mehr=c(3.0,8.2,7.1,8.2,13.1,3.7,5.2,7.7,16.0),
"gleich viel"=c(60.4,63.9,71.4,76.9,73.4,68.0,78.6,74.5,76.3),
weniger=c(36.6,27.8,21.5,15.0,13.5,28.3,16.2,17.8,7.7))
data <- melt(data)
data %>%
ggplot(aes(x = job, y = value, fill = variable, label=value)) +
geom_bar(stat = "identity") + coord_flip() + theme_minimal() +
labs(x="",y="") + geom_text(size = 2.5, position = position_stack(vjust = 0.5)) +
theme(legend.title=element_blank())
```
***
- Die Grafik zeigt die Arbeitszeitwünsche nach ausgewählten Berufsgruppen in Prozent.
- Während die meisten Beschäftigten mit ihrer Arbeitszeit zufrieden sind, würden viele Menschen gerne ihre Arbeitszeit verkürzen. Nur wenige würden gerne mehr arbeiten, vor allem in Branchen mit hohem Teilzeitanteil.
- Quelle: Statistik Austria (2016): Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung, Modul der Arbeitskräfteerhebung 2015, S. 37
### Vor allem Frauen können aufgrund von Betreuungspflichten ihre Arbeitszeit nicht ausweiten
```{r, echo=FALSE}
library(tidyverse)
library(waffle)
library(RColorBrewer)
library(viridis)
data <- data_frame(
labs = c("Betreuung/Pflege","Keine Vollzeit gewünscht","Andere persönliche Gründe","Keine Vollzeit gefunden", "Aus-/Fortbildung","Krankheit","Sonstige Gründe"),
male = c(4.6,18.8,14.4,17.3,29.9,5.9,9.2),
female = c(38.6,19.2,16.54,10.5,8.9,2.5,3.7)
)
iron(
data %>% select(labs,male) %>% mutate_if(is.numeric, funs(round(., 0))) %>%
waffle(
rows=5, size=0.5, title="Männer", legend_pos="none", colors = c("red",viridis_pal(option = "plasma")(6))
),
data %>% select(labs,female) %>% mutate_if(is.numeric, funs(round(., 0))) %>%
waffle(
rows=5, size=0.5, title="Frauen", legend_pos="bottom", colors = c("red",viridis_pal(option = "plasma")(6))
)
)
```
***
- Die Grafik zeigt die Gründe von Männern und Frauen für Teilzeitarbeit.
- Der hauptsächliche Grund für Teilzeitarbeit von Frauen sind Betreuungs- und Pflegeverpflichtungen, während bei Männern Aus- und Fortbildung der stärkste Grund für Teilzeit ist.
- Vor allem für Frauen ist eine Ausweitung der Arbeitszeit praktisch nicht mit weiteren Verpflichtungen vereinbar.
- Quelle: Mikrozensus 2014, Statistik Austria